Thema:
Nicht nur 2D-Spiele flat
Autor: JPS
Datum:22.10.23 16:27
Antwort auf:Warum keine 2D-Indies im Shop? von token

Ich frage mich auch warum nicht viel mehr 3D-Spiele einen VR-Mode bekommen.

So eine einfache Umsetzung wie bei Resident Evil Village ist doch halbwegs schnell gemacht. Spielt sich jetzt nicht 100% optimal (gar nicht so sehr was die Steuerung angeht, sondern eher im Hinblick auf Größenverhältnisse und Zwischensequenzen), aber zieht einen trotzdem weit mehr rein als am TV. Das würde mir schon ausreichen, um damit Spaß zu haben.

Klar, wenn man schon Probleme hat 60fps in 2D stabil zu erreichen, wird es mit der VR-Umsetzung und nötigen Framerate etwas schwer, aber es gibt doch genug Spiele, die auf einer PS5 oder einem guten PC auch hohe Framerates packen.

Mit 72x2=144fps müsste ein 72fps VR-Mode spätestens möglich sein - vermutlich auch schon darunter, da es sicherlich Tricks gibt um die zwei sehr ähnlichen Bilder für den 3D Effekt zu berechnen, ohne dafür direkt die doppelte Performance zu brauchen.

Oder man liefert VR nach ein paar Jahren nach, wenn die aktuelle Hardware die alten Spiele mit höherer Framerate und geringeren grafischen Abstrichen erreicht. Mehr Aufwand als ein Remaster wäre das auch nicht, würde aber nochmal die Verkäufe des alten Spiels ankurbeln bzw. wenn gut genug gemacht auch als getrennte VR-Version funktionieren.

Doom 2016 wäre z.B. ein guter Kandidat. Das war damals schon dafür bekannt, dass es hohe Framerates auf relativ schwacher Hardware erreicht hat. Und Steuerungskonzepte könnte man sich von der Szene abschauen, die Spiele wie Doom 3 oder Quake schon auf VR angepasst hat.


< antworten >